Satzung der Sportgemeinschaft 1946 e.V. Sandbach

 (Vers. 3_2019-04-26)


§ 1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „ Sportgemeinschaft 1946 e.V. Sandbach “,
abgekürzt: SG Sandbach.

(2) Der Verein ist dem Landessportbund Hessen angeschlossen.

(3) Der Sitz des Vereins ist 64747 Breuberg, Stadtteil Sandbach.

(4) Der Verein ist in dem Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt
unter der Geschäftsnummer VR 70308 eingetragen.

§ 2 Zweck und Ziel

Der vom Idealismus getragene, gemeinnützige Verein erstrebt die körperliche, gesundheitliche und geistige
Ertüchtigung aller sporttreibender Personen. Dies soll erreicht werden durch:

(1) Regelmäßige Übungsstunden in allen Sportarten, Austragungen von Wettkämpfen und
öffentlichen Veranstaltungen.

(2) Regelmäßige Gemeinschafts- und Bildungsabende, Besuche kultureller und künstlerischer
Einrichtungen.
Religiöse und politische Betätigung innerhalb des Vereins ist nicht erlaubt.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Seine Mitglieder haben nicht Anteil an
seinem Vermögen. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich. Zweck des Vereins ist die
Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher
Übungen und Leistungen.

(2) Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der
Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Abteilungen des Vereins
Der Verein unterhält Abteilungen.

§ 5 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche Person werden.
Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für den Beitritt zum Verein.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Die Zugehörigkeit zum Verein ist durch Einzelmitgliedschaft zu erwerben.

(2) Zur Aufnahme ist die Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung erforderlich.

(3) Der Vorstand kann Anträge zur Mitgliedschaft ablehnen.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Mitglieder sind zur Leistung von Beiträgen verpflichtet. Die Mitgliederversammlung legt
in einer Beitragsordnung fest, welche Beiträge, Gebühren und Umlagen zu erbringen sind. Diese können
finanzielle Beträge und/oder Arbeitsleistungen sein. Aufnahme- und Mahngebühren können erhoben werden.
Zur Festlegung der Beitragsordnung ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden
stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

(2) Die Beiträge, Gebühren, Umlagen, Aufnahmegebühren und Arbeitsleistungen werden für jede Abteilung und
zugehörige Personenkreise in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung
dokumentiert.

(3) Es besteht die Möglichkeit, für Familien und weitere Personenkreise einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag zu
gewähren. Hierüber entscheidet ebenfalls die Mitgliederversammlung.

(4) Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages, der Gebühren und Umlagen Sorge zu tragen.

(5) Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im Bankeinzugsverfahren mittels
Lastschrift eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten eine
unwiderrufliche Einzugsermächtigung für die Zeit der Mitgliedschaft zu erteilen sowie für eine ausreichende
Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Ausnahmen sind vom Vorstand zu genehmigen. Es können
Mahngebühren erhoben werden.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:

a. durch Tod

b. durch Austritt

c. durch Ausschluss.

Der Austritt kann zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Er ist dem Hauptvorstand sechs Wochen vorher
schriftlich anzuzeigen. Die Beitragszahlung endet mit Ablauf des Kalenderjahres.

(2) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, sofern ein wichtiger Grund
vorliegt. Dies können sein:

• Verstoß gegen die Satzung oder Beschlüsse des Vereins,

• Einstellung der Beitragszahlung,
• unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

Vor Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben.
Die Anrufung der Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen.
Die Entscheidung über den Ausschluss ist nicht anfechtbar.
Mit dem Beschluss des Ausschlusses gilt die Mitgliedschaft als beendet.

§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder haben folgende Rechte:

a. In Absprache mit dem Vorstand die Benutzung aller Einrichtungen des Vereins.

b. Wahlrecht und das Recht bei Versammlungen Anträge und Vorschläge zu unterbreiten.

(2) Die Mitglieder haben folgende Pflichten:

a. Die Vereinssatzung, die Vorstandsbeschlüsse und die Mitgliederversammlungsbeschlüsse zu beachten. Diese werden auf der Homepage veröffentlicht.

b. Die in der Satzung des Vereins niedergelegten Grundsätze zu fördern und
die übernommenen Ämter gewissenhaft auszuführen.

c. Mutwillige Beschädigungen und schuldhaften Verlust von Vereinseigentum zu ersetzen.

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

(1) der Hauptvorstand

(2) die Abteilungsvorstände

(3) die Mitgliederversammlung

(4) der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand)

§ 11 Der Hauptvorstand

Der Hauptvorstand setzt sich aus mindestens fünf Mitgliedern (1) bis (5) zusammen.

(1) der (die) Vorsitzende

(2) der (die) Stellvertreter(in) des(der) Vorsitzenden

(3) der (die) Kassenwart(in)

(4) der (die) Schriftführer(in)

(5) der (die) Jugendleiter(in)

(6) der (die) Mitgliedsbetreuer(in)

Der Hauptvorstand kann Beisitzer in den Vorstand berufen.

§ 12 Abteilungsvorstände

In den einzelnen Abteilungen werden ebenfalls Vorstände, sog. Abteilungsvorstände, gewählt. Diese müssen
aus den ersten vier Mitgliedern (§ 11) bestehen. Je nach Bedarf können in die einzelnen Vorstände der
Abteilungen weitere Mitglieder (z.B. Jugendleiter etc.) gewählt werden. Die Abteilungsvorstände erledigen die
laufenden Geschäfte in den Abteilungen. Laufende Geschäfte sind ständig wiederkehrende Geschäfte. Diese
werden in der Geschäftsordnung (§ 13 (5)) festgelegt. Andere Geschäfte bedürfen ausdrücklich der
Zustimmung des Hauptvorstandes.

§ 13 Erweiterter Vorstand (Gesamtvorstand)

(1) Der Gesamtvorstand besteht aus dem Hauptvorstand in seiner Gesamtheit, sowie den Vorsitzenden der
Abteilungsvorstände.

(2) Der Gesamtvorstand hat die Aufgabe, dem Hauptvorstand in separaten Sitzungen die zur
Koordination des Gesamtvereins nötigen Informationen aus den Abteilungen zu liefern und durch
Beratung und Abstimmung zu Ergebnissen zu führen, die den Gesamtinteressen des Vereins gerecht
werden.

(3) Die Abteilungsvorstände haben in diesem Organ die Möglichkeit, abteilungsübergreifend informiert zu
werden. Sie haben ferner das Recht Anträge, die ihre Abteilung bzw. die Realisierung ihrer Abteilungsziele
betreffen, zu stellen und zur Abstimmung zu bringen.

(4) Der Gesamtvorstand stimmt mit einfacher Stimmenmehrheit ab. Bei Stimmengleichheit
entscheidet der/die Vorsitzende des Hauptvorstandes.

(5) Der Hauptvorstand kann eine Geschäftsordnung verabschieden, die die Satzung ergänzt. Diese regelt die
Arbeiten des Hauptvorstands, der Abteilungsvorstände und des erweiterten Vorstands.

§ 14 Wahl der Vorstände

(1) Alle Vorstände werden auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt jedoch auch
nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(2) Vorsitzende können nicht zugleich Kassenwart sein.

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so muss eine Ersatzwahl vorgenommen werden. Eine
kommissarische Besetzung des Amtes bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ist zulässig.

(4) Alle Vorstandsmitglieder dürfen nur ehrenamtlich tätig sein und für ihre Arbeitsleistung keine
Entschädigung erhalten.

(5) Eine Abberufung des Vorstandes bzw. eines Vorstandsmitgliedes erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Hierzu muss ein wichtiger Grund vorliegen. Dies ist der Fall, wenn insbesondere eine grobe
Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung vorliegt.

§ 15 Vorstand im Sinne des BGB

Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (§ 26) sind der(die) Vorsitzende und sein (ihr/e)
Stellvertreter/in des Hauptvorstandes. Der (Die) Vorsitzende und der (die) stellvertretende Vorsitzende sind
allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis vertritt der (die) Stellvertreter(in) den (die) Vorsitzende(n),
wenn diese(r) verhindert ist.

§ 16 Erweiterte Vertretungsbefugnis

Der (Die) Vorsitzende der Abteilungsvorstände hat ebenfalls Vertretungsbefugnis bezüglich der laufenden
Geschäfte seiner (ihrer) Abteilung. Im Falle seiner (ihrer) Verhinderung vertritt ihn (sie) sein(e) (ihr/e)
Stellvertreter(in). Laufende Geschäfte sind ständig wiederkehrende Geschäfte. Andere Geschäfte bedürfen
ausdrücklich der Zustimmung des Hauptvorstandes.

§ 17 Berichterstattung

Der (Die) Vorsitzende der Abteilungen oder ein von ihm (ihr) Beauftragte(r) hat bei der Mitgliederversammlung
einen umfassenden Bericht über die Tätigkeit der Abteilungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zu geben.

§ 18 Kassenführung

Der Verein führt durch den (die) Kassenwart(in) des Hauptvorstandes eine Hauptkasse. Den einzelnen
Abteilungen wird gestattet, durch die jeweiligen Abteilungskassenwarte(innen) eine eigene Abteilungskasse zu
führen. Bei der Kassenführung sind die §§ 2 und 3 dieser Satzung zu beachten.

§ 19 Mitgliederversammlung

(1) Im Jahr soll mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Diese hat das
oberste Entscheidungsrecht in allen Angelegenheiten des Vereins. Sie setzt sich aus allen
stimmberechtigten Mitgliedern zusammen. Nicht stimmberechtigte Mitglieder können an der
Mitgliederversammlung als Zuhörer teilnehmen.
Die Befugnisse der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

a. Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Hauptvorstandes und der einzelnen Abteilungsvorstände.

b. Entlastung des Vorstandes

c. Entscheidungen über die eingegangenen Anträge.

d. Wahl dreier Kassenprüfer/innen, die nicht einem der Vorstände angehören dürfen, von denen
mindestens zwei die Hauptkasse und soweit vorhanden, die Abteilungskassen prüfen.

e. Festsetzung der Vereinsbeiträge, Sonderumlagen und Aufnahmegebühren.

f. Satzungsänderungen.

(2) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem (der)
Vorsitzenden und dem (der) Schriftführer(in) unterzeichnet sein muss.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht durch den Vorstand durch öffentliche
Bekanntmachung in dem amtlichen Bekanntmachungsorgan der Stadt Breuberg, Breuberger
Stadtanzeiger, sowie durch Aushang an der vereinseigenen Bekanntmachungstafel am SG Vereinsheim in
Breuberg, Schwimmbadstr. 36.

Diese Bekanntmachung muss mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung veröffentlicht werden. Die
vorgesehene Tagesordnung ist hierbei bekannt zu geben. Eine ordnungsgemäß einberufene
Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über die
Abberufung und Neuwahl des Vorstandes.

§ 20 Schriftführer

(1) Der (Die) Schriftführer(in) überwacht den gesamten Schriftverkehr des Vereins, Vorstandssitzungen und
Mitgliederversammlungen werden durch ihn (sie) protokollarisch erfasst.

(2) § 20 (1) gilt auch für die Schriftführer(innen) der Abteilungen.

§ 21 Kassenwart

(1) Dem (Der) Kassenwart(in) sind alle dem Verein gehörenden Gelder und Vermögenswerte
anvertraut. Er (Sie) führt die Erhebung der fälligen Beitragsgelder durch. Wenn ein(e) Mitgliedsbetreuer(in) im Vorstand tätig ist, wird diese Erhebung von ihm (ihr) ausgeführt. Dem (Der)
Kassenwart(in) obliegt der gesamte Zahlungsverkehr des Vereins. Er (Sie) ist für die Buchung aller
Einnahmen und Ausgaben verantwortlich. Bei jeder Mitgliederversammlung gibt er (sie) einen
umfassenden Bericht mit Rechnungsabschluss über das abgelaufene Geschäftsjahr.

(2) § 21 (1) gilt auch für den (die) Kassenwart(in) der einzelnen Abteilungen.

§ 22 Personenwahlen

Personenwahlen werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder durchgeführt.
Die Personenwahl muss geheim erfolgen, wenn dies einer der Kandidaten beantragt oder mindestens fünf der
anwesenden Mitglieder wünschen.
Stimmberechtigt und wählbar ist jedes Vereinsmitglied, das das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Das Stimmrecht des gesetzlichen Vertreters für geschäftsunfähige oder beschränkt geschäftsfähige Mitglieder
ist ausgeschlossen.

§ 23 Abstimmungen

Bei sonstigen Abstimmungen gilt § 22 der Satzung entsprechend, sofern das Gesetz oder die Satzung nicht
entgegenstehen. Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, müssen dies mindestens fünf der anwesenden
Mitglieder beantragen oder der Versammlungsleiter bestimmen.

§ 24 Außerordentliche Mitgliederversammlung


(1) Der Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn ein Viertel
der Mitglieder einen schriftlich begründeten Antrag stellen.

(3) Für die Einberufung und Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gelten §§ 19, 22
und 23 der Satzung entsprechend.

§ 25 Mitgliederversammlung der einzelnen Abteilungen

Für Mitgliederversammlungen der einzelnen Abteilungen gelten die §§ 19, 22, 23, 24 der Satzung
entsprechend.

§ 26 Vorstandssitzungen

(1) Der (Die) Vorsitzende ist berechtigt, je nach Bedarf eine Vorstandssitzung einzuberufen. Die
Abteilungsvorsitzenden können zu den Vorstandssitzungen als beratende Mitglieder eingeladen werden,
bzw. ihnen ist in geeigneter Weise der Inhalt der Beschlüsse des Hauptvorstandes mitzuteilen.

(2) Die Einladung zur Vorstandssitzung ist schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, mindestens drei Tage
vor der Sitzung, den betreffenden Mitgliedern zuzustellen.

(3) § 26 (1) Satz 1 der Satzung gilt für den Abteilungsvorsitzenden entsprechend.

§ 27 Ehrungen

Vom Vorstand werden Ehrungen zu folgenden Anlässen ausgesprochen:
25 jährige Mitgliedschaft
40 jährige Mitgliedschaft
50 jährige Mitgliedschaft
60 jährige Mitgliedschaft
70 jährige Mitgliedschaft
75 jährige Mitgliedschaft

Langjährige Mitglieder, die sich um den Verein oder den Sport im Allgemeinen besondere Verdienste
erworben haben, können die Ehrenmitgliedschaft erhalten, jedoch nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres.
Die Erteilung der Ehrenmitgliedschaft bedarf eines Beschlusses des Vorstands. Die Ehrenmitglieder behalten
die Rechte der ordentlichen Mitglieder. Die Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages
befreit. Von der Ernennung zum Ehrenmitglied macht der Vorstand der ernannten Person Mitteilung und stellt
ihr hierüber eine Urkunde aus.

§ 28 Datenschutz im Verein

(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben
des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche
Verhältnisse der Mitglieder im Verein genutzt, gespeichert, übermittelt und verändert.

(2) Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:

a. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;

b. Berichtigung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;

c. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder
deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;

d. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden
Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen.
Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 29 Satzungsänderungen

Anträge auf Änderung der Vereinssatzung können vom Vorstand oder von mindestens ein Viertel der
stimmberechtigten Mitglieder gestellt werden. Einem Antrag ist stattzugeben, wenn in der Mitgliederversammlung zwei Drittel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dafür stimmen.

§ 30 Auflösung einer Abteilung

Für die Auflösung einer einzelnen Abteilung gilt § 30 der Satzung entsprechend. Das Vermögen fällt, nach
Begleichung aller Verbindlichkeiten, der Hauptkasse des Vereins zu.

§ 31 Auflösung des Vereins

(1) Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszwecks kann nur eine ordentliche oder
außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen.

(2) Diese muss einberufen werden, wenn der Vorstand oder ein Viertel der stimmberechtigten
Mitglieder dies beantragt.

(3) Der Antrag muss schriftlich begründet sein.

(4) Dem Antrag muss stattgegeben werden, wenn mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder den
Antrag befürworten. Zuvor sind alle Verbindlichkeiten des Vereins zu erfüllen.

(5) Diese Mitgliederversammlung ist entsprechend den §§ 19, 22, 23 der Satzung durchzuführen.

(6) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an die Stadt Breuberg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige,
mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 32 Gerichtsstand

Für Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern ist das Gericht zuständig, in deren Bereich der
Verein seinen Sitz hat.

§ 33 Schlussvorschriften

Der Hauptvorstand wird ermächtigt, eine Geschäftsordnung zur Ausführung einzelner Satzungsbestimmungen
zu erlassen.

Vorstehende Satzung der Sportgemeinschaft 1946 e. V. Sandbach wurde in der Vorstandssitzung am
08.04.2019 beraten und durch die Mitgliederversammlung am 26.04.2019 beschlossen. Sie tritt an die Stelle
der Satzung der SG Sandbach vom 22.04.2016.

Breuberg, den 26.04.2019

Hans-Jürgen Schmidt Gerhard Bohländer Vorsitzender Stellvertreter des Vorsitzenden

Anmerkung zur Satzung vom 26.04.2019:

Da in der Mitgliederversammlung am 26.04.2019 über die Änderung der beiden Datumsangaben in § 33
(08.04.2019 und 26.04.2019) nicht abgestimmt wurde, muss der Paragraf lt. Amtsgericht formal lauten:

§ 33 Schlussvorschriften
Der Hauptvorstand wird ermächtigt, eine Geschäftsordnung zur Ausführung einzelner Satzungsbestimmungen
zu erlassen.
Vorstehende Satzung der Sportgemeinschaft 1946 e. V. Sandbach wurde in der erweiterten Vorstandssitzung
am 29.02.2016 beraten und durch die Mitgliederversammlung am 22.04.2016 beschlossen. Sie tritt an die
Stelle der Satzung der SG Sandbach vom 19.04.2013.

In einer der nächsten Mitgliederversammlungen wird über die Datumsänderung abgestimmt